Die Mezzosopranistin Agata Siebert wurde in Perm geboren. Seit 2011 ist sie als selbstständige Sängerin und Gesangspädagogin in Darmstadt und Umgebung tätig. Dabei rückt sie die Vereinbarkeit von klassischer und populärer Gesangstechnik in den Mittelpunkt ihrer Arbeit.
2016 sang sie die Rolle "Mezzosopran" in der Uraufführung von Marta Gentiluccis "(On)The Other Side Of The Skin" im Rahmen des Internationalen Musikwettbewerbs für Neue Musik am Staatstheater Darmstadt und verhalf dem Stück durch ihre emotionale Darbietung zum Zweiten Platz. In der Spielzeit 16/17 war sie am Staatstheater Darmstadt in der Rolle der "Schäferin" in "Jenufa" zu hören.
Im Jahr 2014 gehörte sie zu den Finalistinnen des Bundeswettbewerb Gesang und war Stipendiatin der DaPonte Stiftung in Darmstadt.
2012 war sie Solistin bei den Tagen für Neue Musik in Darmstadt und ist seit 2013 Ensemblemitglied der "Sopranixen".
Sie arbeitet mit verschiedenen Orchestern, Bands und Kammermusik-Ensembles an ihrem breitgefächerten Repertoire. Zuletzt sang sie mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken unter der Leitung von Karel Marek Chichon.
Im Alter von 6 Jahren erhielt sie ihre erste musikalische Ausbildung am Klavier. 1996 begann ihre stimmliche Grundausbildung im Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters Darmstadt, an dem sie bis heute regelmäßig singt, seit 2007 als Mitglied im Extrachor. Hier hatte sie die Gelegenheit unter der musikalischen Leitung der Dirigenten Stefan Blunier, Constantin Trinks und Will Humburg und der Regie der Regisseure John Dew und Friedrich Meyer-Oertel zu singen. 2008 gab sie in den Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt auch ihr solistisches Debüt in der Rolle der Julia Brook im "Kleinen Schornsteinfeger" von Benjamin Britten.
Ab 2004 studierte sie privat Gesang bei Larissa Förderer und nahm 2008 das Gesangsstudium an der Opernschule der Akademie für Tonkunst Darmstadt in der Gesangsklasse von Elizabeth Richards auf. Parallel dazu hat sie ein Gesangspädagogik-Studium an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst abgeschlossen. Meisterkurse bei Prof. Thomas Heyer, Lorraine DiSimone, Allen Jacobsen, Gerhart Roth und Christine Schäfer haben ihr wichtige künstlerische und pädagogische Impulse gegeben.
 Julia Gauß wurde in Stuttgart geboren. Sie arbeitet als Sängerin und als Diplom-Gesangspädagogin in ihrem Gesangsstudio in Darmstadt.
Ihre Auftritte führen sie durch ganz Deutschland. Sie ist Mitbegründerin der "Sopranixen", mit denen sie seit 2010 deutschlandweit auftritt.
2016 war sie unter anderem in Stuttgart und Frankfurt am Main mit "Magnificat" und "Weihnachtsoratorium" von J. S. Bach sowie Buxtehudes "Membra Jesu nostri" zu hören. 2013 trat sie gemeinsam mit Ks. Karl-Friedrich Dürr und Sängerin Keiko Yamamoto-Dürr in Stuttgart auf. 2009 hatte sie die Ehre für Bischof Gebhard Fürst zu singen - ihre Interpretation von Haydns Nelsonmesse wurde in TV und Internet ausgestrahlt.
2009-2010 unterstützte sie den Extrachor des Staatstheaters Darmstadt für die Produktionen "Aida" und die Uraufführung "De Temporum Commoedia Vigilia" mit ihrer Stimme. 2005-2011 war sie Solistin zahlreicher Produktionen der Opernschule an der AfT Darmstadt und trat mehrmals bei den Darmstädter Tagen für Neue Musik auf.
Ihre Ausbildung schloss sie 2009 mit dem Diplom für Gesangspädagogik der Hochschule Frankfurt mit Bestnoten ab. Im selben Jahr erschien auch Ihre erste Veröffentlichung im Fachmagazin des BDG - "Vox humana".
Anschließend absolvierte sie ein Künstlerisches Aufbaustudium an der Opernschule der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Seit Beendigung Ihres Studiums kehrt sie immer wieder als Gastdozentin an die AfT Darmstadt zurück. 2016 hielt sie einen Vortrag über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf dem Jahreskongress des BDG. Ihre Ausbildung komplettierte sie durch Meisterkurse z.B. bei Ks. Brigitte Fassbaender, Prof. Sascha Wienhausen, Prof. Markus Schäfer, Dirigent Laurent Pillot und Allen Jacobson. 2016 erweiterte sie ihre Qualifikation durch eine Weiterbildung im Bereich der Pädagogik des popularen Gesangs.
Durch Ihre stimmliche Vielfalt fühlt Julia Gauß sich in vielen Genres zu Hause. Sie ist sängerisch, chorisch wie solistisch, in den verschiedensten Bereichen und Formationen von Oratorium, Oper, Operette bis hin zu Musical, Chanson, Pop und Jazz tätig. Mit Leidenschaft widmet sie sich zudem der Kammermusik.
 Die gebürtige Darmstädterin Anke Haas absolvierte ihre Ausbildung zur Opernsängerin an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt, die sie 2007 sehr erfolgreich abschloss. Direkt im Anschluss debütierte Anke als Nanette in Lortzings "Der Wildschütz" am Staatstheater Darmstadt. Im Jahr 2008 holte man sie als 1. Lehrbuben in Wagners "Die Meistersinger" erneut ans Darmstädter Haus. Ein Engagement am Hamburger Alleetheater brachte ihr mit der Partie des Hänsel in Humperdincks "Hänsel und Gretel" im selben Jahr die erste Hauptrolle ein. Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin ist sie ebenfalls eine gefragte Interpretin beliebter Musicalmelodien. Sie kann schon jetzt auf fast 30 Jahre Bühnenerfahrung im Musiktheater zurückblicken, in denen sie Werke aus vier Epochen, in fünf Sprachen, sowohl im Chor als auch solistisch dargeboten hat. Ob Oper, Operette oder Musical - die junge Sopranistin findet sich in jede Rolle und jede Situation ein und nimmt ihr Publikum mit auf eine emotionale Reise voller musikalischer Glanzpunkte.
Neben Wirkungsstätten wie den Salzburger Festspiele, der Philharmonie Luxemburg oder dem Staatstheater Darmstadt liebt sie ebenfalls die Intimität kleiner Bühnen und persönlicher Darbietungen und verzaubert ihre Zuhörer regelmäßig auch auf Hochzeiten, Konzertveranstaltungen und Firmenfeiern u. a. bei Langnese Deutschland und dem Lions-Club Justus-von-Liebig. Im Februar 2015 konnte man Anke Haas erstmalig auf einer Bühne der Miss Germany Corporation erleben, als sich die Kandidatinnen zur Wahl der Miss Germany 2015 der Öffentlichkeit präsentierten.
Auch auf Preise und Wettbewerbsteilnahmen kann die zweifache Mutter zurückblicken. So gewann sie 2001 den "You are the voice"-Wettbewerb im Bereich Musical/Klassik. 2006 wurde ihr das große "Stage Pool"- Stipendium verliehen, das ihr 2007 die Teilnahme an einer Operettenmeisterklasse bei Frau Prof. KS Ingeborg Hallstein ermöglichte. Im Frühjahr 2007 war sie Finalistin des Paul Lincke Operettewettbewerbs; zudem gehörte sie im darauffolgenden Sommer zu den Stipendiatinnen der Wagnerstiftung.
 geboren 1979 in der Ukraine, arbeitet als Pianistin und Klavierlehrerin in Darmstadt und Heppenheim.
Bereits mit 7 Jahren erhielt sie den ersten Klavierunterricht und schon bald war klar, dass aus Hobby Berufung werden würde. 1994 begann sie ein Musikstudium in Weißrussland und schloss dieses mit Auszeichnung im Bereich Musiklehrerin und Kammermusikerin ab.
1999 setzte sie ihr Studium im Fach Klavier an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt bei Prof. Grigory Gruzman, Prof. Ilja Scheps und Friederike Richter fort. Parallel zu ihrer Künstlerischen Reifeprüfung absolvierte sie ihr Diplom im Fachbereich "Instrumental- und Gesangspädagogik".
Seit ihrem Abschluss im Jahr 2005 konnte sie zahlreiche Erfahrungen als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen sammeln. Unter anderem begleitete sie Solisten des Staatstheaters Darmstadt bei dem Festival "Klassik Open Air 2011" in Groß-Umstadt.
 Natalia Bashtanenko wurde in der Stadt Dnipro (Ukraine) geboren und erhielt im Alter von 5 Jahren ihren ersten Klavierunterricht.
Nach ihrem Abschluss an der P.I.Tschaikowski Hochschule in Kyiv bei Doz. Yuri Kot in 2006, kam sie nach Darmstadt, um ein Aufbaustudium an der Akademie für Tonkunst bei Björn Lehmann (derzeit Professor an der UdK-Berlin) anzuschließen.
Seit dieser Zeit ist sie auch als Klavierpädagogin in Darmstadt tätig.
In den Jahren 2006 bis 2013 nahm sie erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben und Meisterklassen teil und wurde unter anderem Preisträgerin des "Prinzessin Margaret-von-Hessen" - des "Citta di Padova" - und des "Da-Ponte-Stiftung-Wettbewerbs".
Nach erfolgreichem Abschluss im Bereich Klavier-Solo widmete sich Natalia 2010 überwiegend der Kammermusik und Liedgestaltung und komplttierte im Jahr 2013 mit diesem Studiengang bei Dozent Matthias Gräf-Schestag ihre Ausbildung.
Natalia war unter anderem Interpretin einiger Uraufführungen bei den "Tagen für Neue Musik" und ist bis heute sowohl solistisch als auch in verschiedenen Kammermusik-Besetzungen auf den Bühnen in Darmstadt und Umgebung zu erleben.